Voll digitale oder hybride Versicherungen?
dkm-2017_kugelmann_felix_jaworski_lukas_pluschke_martin_teicke_julian_rusch_chistian_groenen_dominik_steinmetz_max_ch

Voll digitale oder hybride Versicherungen?

Darüber, ob die Versicherung der Zukunft noch Vermittler braucht oder nicht, wurden sich die Teilnehmer an der Diskussion zum Thema „Die Jagd nach dem digitalen Kunden“ auf der Messe DKM nicht einig. Während die Kfz-Versicherungs-Marke Friday auf digitalen Direktvertrieb setzt, bauen Wefox und Flypper auf Vermittler.

Im Future Park auf der diesjährigen DKM trafen sich die Führungskräfte und Gründer verschiedener Insurtechs, um die Thematik „Die Jagd nach dem digitalen Kunden“ zu diskutieren. Dabei kristallisierten sich zwei gegensätzliche Meinungen zur Stellung von Vermittlern heraus.

Was machen Start-ups besser?

An der Diskussion nahmen Dominik Groenen, Gründer und CEO der Flypper AG, Felix Kugelmann, Chef-Underwriter der Ottonova Krankenversicherung AG, Martin Pluschke, Geschäftsführer der Codecamp N GmbH, Christian Rusch, Leiter des digitalen Vertriebs bei den Helvetia Versicherungen, Lukas Jaworski, Marketingleiter bei Kfz-Versicherer Friday, einer autark agierenden Marke der Bâloise Gruppe, sowie Julian Teicke, CEO der Financeapp AG (Wefox-Gruppe) teil.

Moderator Max Steinmetz von der Unternehmensberatung Zeb Rolfes Schierenbeck Associates GmbH (Zeb) wollte unter anderem von den Diskutanten wissen, was sie ihrer Meinung nach anders und besser machen als traditionelle Versicherungs-Unternehmen.

Friday will „schnellster Fisch im Teich“ sein

Lukas Jaworski will mit Friday (VersicherungsJournal 6.2.2017) der „schnellste Fisch im Teich“ der Kfz-Versicherungen werden. „Unser Ziel ist es, das beste Produkt anzubieten und so nah wie möglich am Kunden zu sein“, sagte er.

Friday gehe auf digitale Kooperationen ein und sei vermehrt Ansprechpartner, wenn es um schnelle Lösungen geht. „Das ist die Stärke digitaler Versicherungs-Unternehmen und der Technologie: Wir können schnell und flexibel individuelle Produkte für unsere Kooperationspartner entwickeln“, erzählte der Marketingmanager.

Die digitale Kfz-Versicherung setzt auf den Direktvertrieb, versteht sich nicht als Konkurrent zu anderen Anbietern, sondern als neue Variante, die dem Kunden zur Auswahl steht. So wolle man neue Märkte erschließen. Dieses Konzept geht eigenen Angaben zufolge auch auf. „Wir bieten unseren Kunden eine neue Customer Experience und erreichen so die begehrte urbane Zielgruppe Mitte 30“, so Jaworski.

Auf versicherungsjournal.de weiterlesen…