Umschalten auf Industrie 4.0
Umschalten auf Industrie 4.0

Umschalten auf Industrie 4.0

Die digitale Transformation verändert die Wertschöpfungsketten in nahezu allen Unternehmen und Branchen grundlegend. Während die Entwicklung von Technologieansätzen für die digitale Transformation in vollem Gang ist, befindet sich die Bereitstellung von Methoden, Werkzeugen und Vorgehensmodellen zur strukturierten Einführung von Digitalisierungsansätzen noch am Anfang.

So besteht die zentrale Herausforderung für die Unternehmen darin, zunächst die geeignete Herangehensweise an dieses Thema für sich zu identifizieren. Wie gelingt nun der Schritt in die neue digitale Welt?

Ein in der Praxis erfolgreich umgesetzter methodischer Ansatz existiert. Bei der Hochwald Foods GmbH, einem Hersteller von Milchprodukten, hat man sich mit dem langjährigen Beratungspartner Plaut und dem Industrie 4.0 Experten, Uwe von Carben, für dieses Vorgehen entschieden.

Smartes Denken als solide Basis

Die digitale Transformation kann in Teilschritten umgesetzt werden und erfordert in den seltensten Fällen gigantische Investitionen und komplette Neuausstattungen. Viel entscheidender ist, dass zum Aufbau der smarten Fabrik, mit smarten Produkten und smarten Anlagen, auch das smarte Denken gehört. Das bedeutet darauf zu achten, wo es z. B. Probleme in der Fertigung oder Instandhaltung gibt und wie diese mit neuen technischen – smarten – Mitteln und Denkweisen gelöst werden könnten und dabei Schritt für Schritt vorgehen. Doch wie lässt sich eine Schritt für Schritt Integration realisieren?

Digitalisierung in der Wirtschaft gab es schon lange vor der Zeit des Internets der Dinge und von Industrie 4.0. Jedoch ist mit der technischen Entwicklung der Sensorik und deren Anbindung an Unternehmensnetze in Verbindung mit dem Internet eine neue Stufe der Digitalisierung erreicht. Der wesentliche Punkt ist allerdings nicht der digitale Aspekt selbst, sondern die Tatsache, dass dabei ein Maß an Vernetzung entsteht, das Wertschöpfungsketten komplett verändert. Für den Einstieg in die neue digitale Welt stellt ein globaler, holistischer Ansatz die Beteiligten fast immer vor unüberwindbare Probleme hinsichtlich der Komplexität und des analytischen Aufwands. Reduktionistische Denkansätze liefern dagegen schon aufgrund einer vergleichsweise einfachen Methodik schneller verwertbare Ergebnisse.

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