Programmatic Advertising: Mehr Daten für ein besseres Marketing
Programmatic Advertising Mehr Daten für ein besseres Marketing

Programmatic Advertising: Mehr Daten für ein besseres Marketing

Beim Programmatic Advertising geht es um mehr als nur den automatisierten Verkauf von Werbeflächen. Denn aus den vorhandenen Datenbeständen und mächtigen Analysewerkzeugen können auch andere Bereiche des Marketings profitieren.

Früher gingen viele Marketing-Verantwortliche nach dem Gießkannen-Prinzip vor: Sie setzten auf die wahllose Massenverbreitung von Werbebotschaften. Dabei erreichte nur ein kleiner Teil die tatsächliche Zielgruppe, hohe Streuverluste galten als branchenüblich. Dieses Vorgehen war oftmals den begrenzten technischen Möglichkeiten geschuldet und barg viele Nachteile. Zum Beispiel förderte es die sogenannte Banner Blindness: Konsumenten gewöhnten sich daran, dass die Mehrzahl der Werbeanzeigen für sie uninteressant war – und wurden so darauf konditioniert, sie zu ignorieren.

Programmatic Advertising tritt an, diesen Missstand zu beheben. Es ist Grundlage für ein neues, hyper-personalisiertes Marketing. Das Targeting von Werbeanzeigen wird dabei so exakt, dass jeder Nutzer mit individuell zugeschnittenen Inhalten versorgt werden kann. Aber auch die strategische Ausrichtung und die kreative Gestaltung der Kampagnen können durch die datenbasierten Erkenntnisse, die Programmatic Advertising bereithält, an Präzision und Durchschlagskraft gewinnen.

Programmatic Advertising: Datenbasierte Kreativität?

„Programmatic Advertising ersetzt keine Kreativität. Auch personalisierte Werbung braucht Inhalt, Storytelling und eine zentrale Botschaft als Überbau“, erklärt David Baker, Managing Director & SVP von Amobee EMEA. „Aber Programmatic Advertising kann dem kreativen Prozess zu besseren Ergebnissen verhelfen. Gerade Kreativagenturen haben Programmatic Advertising zu lange darauf reduziert, Werbeflächen in Echtzeit zu kaufen und zu verkaufen. Tatsächlich helfen die von ihr gelieferten Daten offenzulegen, welche Messaging-Ansätze funktionieren und welche nicht.“ Wie eine Studie zeigt, die Turn im letzten Jahr unter Mitgliedern der Kreativbranche durchgeführt hat, ist diese Erkenntnis mittlerweile auch bei den Werbetreibenden angekommen. Zwei Drittel sind überzeugt, dass Daten ihnen helfen, erfolgreichere Anzeigen zu gestalten.

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