Plattform Industrie 4.0 – Zehnpunkteplan
Plattform Industrie 4.0 legt Zehnpunkteplan vor

Plattform Industrie 4.0 – Zehnpunkteplan

Auf dem Digital-Gipfel 2017 hat die Plattform Industrie 4.0 ein Ergebnispapier vorgestellt. In der Publikation greifen die Autoren aktuelle Fragen rund um Industrie 4.0 auf und liefern konkrete Ratschläge für die digitale Transformation der Fertigung. Das Ziel der Plattform und des Papieres ist es, Produzenten besser in die Lage versetzen, die Chancen zur Digitalisierung zu nutzen und so den Standort Deutschland zu stärken.

Die Plattform Industrie 4.0 hat am 12. und 13. Juni auf dem Digital-Gipfel in Ludwigshafen ihre jüngsten Arbeitsergebnisse und Empfehlungen präsentiert. Mit einem Zehnpunkteplan will die Plattform dazu beitragen, die Rolle Deutschlands im Bereich Industrie 4.0 auszubauen. Die zehn Punkte des Ergebnispapieres sind:

  1. Transfer-Netzwerk Industrie 4.0 für KMU einrichten

Um der vierten industriellen Revolution zum Erfolg zu verhelfen, müssen insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt werden. Darauf müssen die Angebote des Bundes, der Länder, der Verbände, der Wissenschaft, der Kammern oder sonstiger Initiativen abgestimmt sein. Unter Federführung des BMWi und des BMBF wird hierzu ein ‚Mittelstand Industrie 4.0-Konzept‘ unter Einbindung der betroffenen Akteure erarbeitet und wissenschaftlich begleitet. Ziel ist die Einrichtung eines ‚Transfer-Netzwerkes Industrie 4.0‘ zwischen Verbänden, Industrie- und Handelskammern, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren, Testzentren, Industrie 4.0-Förderprogrammen, Bundesländer-Initiativen und der Plattform Industrie 4.0. Hier werden die Angebote und Ergebnisse der Akteure vernetzt, handhabbare Module und zielgruppenorientierte Angebote für KMUs bereitgestellt und der Praxistransfer zur Umsetzung von Industrie 4.0-Projekten unterstützt.

  1. Neue Themen aufgreifen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Arbeit der Plattform Industrie 4.0 ist die Zusammenarbeit von Unternehmen, Gewerkschaften, Politik, Verbänden und Wissenschaft. Diese gilt es auszubauen und durch die Bearbeitung von Zukunftsthemen wie künstlicher Intelligenz, autonomen Systemen, 5G, Startups, aber auch Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit sowie die Auswirkungen neuer Geschäftsmodelle auf Management und Arbeitsorganisation, zu ergänzen.

  1. Standardisierung vorantreiben

Bei den Standardisierungsprozessen sind die Anwenderperspektive und damit auch die Bedürfnisse der KMU zu berücksichtigen. National müssen Industrie 4.0-relevante Standards in der Praxis ankommen. Strukturen wie das ‚Standardization Council Industrie 4.0‘ sollten dazu ausgebaut werden.

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