Intel versteift sich mit Nachdruck auf KI-Entwicklung
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Intel versteift sich mit Nachdruck auf KI-Entwicklung

Intel gibt weiter Vollgas auf dem eingeschlagenen Kurs in Sachen maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Mit CognitiveScale, AEye und Element AI investiert der Chiphersteller in drei weitere Unternehmen, die sich speziell auf die KI-Entwicklung verlegt haben.

Diese durch Intel Capital getätigten Investitionen verstärken die im vergangenen Jahr eingeläutete Strategie Intels zu einem Kurswechsel weg vom PC-Markt und hin zu neuen, innovativen Trendmärkten. Gerade künstliche Intelligenz, in Verbindung mit maschinellen Lernen, hat das Unternehmen als zukunftsweisende Technologie identifiziert.

Mit der Investition in die drei Startups setzt Intel nun diesen Trend mit Nachdruck fort. CognitiveScale spezialisiert sich auf die Entwicklung von industriespezifischer Software für maschinelle Intelligenz. Mit mehr als 100 KI-spezifischen Patenten bitet das Unternehmen nach eigener Aussage die erste industrietaugliche „Augmented Intelligence Software“ (Software für erweiterte Intelligenz): Ein softwarebasiertes Wahrnehmungsmodell, das Rechner in die Lage versetzen soll, menschliche Gedankengänge nachzuvollziehen. Damit zielt das unternehmen beispielsweise auf individuelle Patientenbetreuung in der Medizintechnik.

AEye verlegt sich auf Robotic Vision und präsentierte vor wenigen Wochen mit seinem „Advanced Vision System“ ein umfassendes Bildverarbeitungssystem, welches proprietäres LIDAR und eine computergestützte Bilderfassung mit künstlicher Intelligenz und einer eigenen Software kombiniert, um höhere Sicherheit in industriellen Systemen und autonomen Fahrzeugen zu gewährleisten.

Bei Element AI handelt es sich um einen Entwickler von lernenden Algorithmen. Zu seinem Angebot zählt „AI as a Service“; künstliche Intelligenz-Anwendungen, die speziell auf individuelle Firmenansprüche zugeschnitten sind. Das vor etwa einem Jahr gegründete Startup besteht zum großen Teil aus Alumni des Montreal Institute of Learning Algorithms (MILA).

Bereits im August vergangenen Jahres erwarb Intel den Deep-Learning-Spezialisten Nervana. Damit erwarb das Unternehemn fundiertes Knowhow in der Entwicklung eines auf Deep Learning optimierten Hard- und Softwarestacks. Auch die Akquise des FPGA-Herstellers Altera und der Erwerb des israelischen Kameraspezialisten MobilEye fügt sich in diese Strategie. Das Knowhow beider Akquisitionen kommt Intel unter anderem bei der Allianz mit BMW zur Entwicklung eiens selbstfahrenden Fahrzeugs zu Gute.

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