Digital Change Studie
Digital Change Studie Unternehmen investieren in Digitalisierung

Digital Change Studie

Die Bereitschaft von Unternehmen, in die digitale Transformation ihres Geschäfts zu investieren, wächst. Größter Hemmschuh ist der Mangel an Fachkräften.
Digitalisierung ihres Geschäfts zu investieren. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Digital-Change-Studie, die der Business-Software-Anbieter IFS beauftragt hat. Um die aktuelle digitale Reife von Unternehmen zu ermitteln, wurden 750 Entscheider in 16 Ländern zum Stand der Digitalisierung befragt.
Demzufolge gaben rund neun von zehn Unternehmen an, die Investitionen in die digitale Transformation des eigenen Betriebs seien „angemessen“ beziehungsweise „förderlich“.
Lediglich sechs Prozent der Befragten mussten einräumen, ihre für den digitalen Wandel aufgewendeten Mittel seien unzureichend.

Geld fließt in Analytics, ERP und IoT

Als die Top-Drei-Investitionsbereiche identifizierten die Studienteilnehmer weltweit Big Data & Analytics (47 Prozent), ERP mit 38 Prozent sowie das Internet of Things (IoT) mit 36 Prozent der Nennungen. Auf den weiteren Plätzen folgen Themen wie Software as a Service (SaaS) und Künstliche Intelligenz (KI) mit jeweils 20 Prozent und Infrastructure as a Service (24 Prozent), mobile Anwendungen (24 Prozent) sowie Robotik & Automation (23 Prozent). Dagegen spielen Themen wie Drohnen, Augmented und Virtual Reality (AR/VR) sowie der 3D-Druck mit jeweils fünf Prozent der Nennungen in den Digitalisierungsstrategien offenbar nur eine untergeordnete Rolle.

Die disruptivsten Technologien sehen die gesamten Studienteilnehmer vor allem in Big Data, Automation und IoT. Auf einer Skala von eins bis zehn wurde ihr disruptives Potenzial mit Durchschnittswerten von 7,2, 7,0 beziehungsweise 6,6 eingestuft.

Es geht um mehr Effizienz

Auf die Frage nach den Haupttreibern der Digitalisierung nannte weltweit (43 Prozent) die Mehrheit der befragten Unternehmen Effizienzverbesserungen bei den internen Prozessen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Beschleunigung von Innovationen (29 Prozent) und Wachstumschancen in neuen Märkten (28 Prozent). Obwohl Innovationen als wichtiger Faktor im Zuge der Digitalisierung genannt wird, spielt die Einführung von neuen Produkten beziehungsweise Dienstleistungen mit acht Prozent der Nennungen dagegen nur eine geringe Rolle.

Auf computerwelt.at weiterlesen…