Daten sind das neue Gold
Daten sind das neue Gold

Daten sind das neue Gold

Die Digitalisierung schreitet voran. Viele Unternehmen digitalisieren allerdings, ohne zu transformieren. Das bedarf einer Veränderung der Unternehmenskultur. Und: Unternehmen müssen ihr Alleinstellungsmerkmal, ihre Nische finden.

Die Digitalisierung geht in die nächste Runde. Die Technik verändert sich im Stundentakt und mit ihr die Rolle des CIOs. Das alles sind IT-Entscheider inzwischen gewohnt. Ihnen wird in der Regel eine hohe Bereitschaft zur Digitalisierung attestiert. Oft müssen aber noch der gewinnbringende Verwendungszweck für die IT und das Verständnis seitens der Mitarbeitenden gefunden werden. Für beides bedarf es einer neuen Denkweise – vor allem aber ist ein Kulturwandel vonnöten. Ohne Kulturveränderung ist alles verloren war dann auch das Motto des vom Euroforum organisierten CIO-Forums in der Schweizer Gemeinde Rüschlikon.

Rund 65 CIOs und Berater nahmen am kleinen aber feinen Anlass teil, an dem hochkarätige CIOs zu Wort kamen. „Der CIO muss sich anpassen“, mahnte auch Prof. Dr. Walter Brenner, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Uni St. Gallen, der durchs Programm führte. Soweit nichts Neues.

 Digitalisieren UND transformieren

Die Trennung von IT- und Digitalabteilung fördere das Silodenken und hindere ganz klar die Digitale Transformation, meinte Keynote-Speakerin Xiaoqun Clever, Chief Technology and Data Officer der Ringier Gruppe. „Hier sehe ich die künftige Rolle des CIOs – IT-Verantwortlicher sowie Data und Digital Officer in einer Person“, so die CIO. Zudem würden viele Unternehmen die Digitalisierung betreiben ohne zu transformieren. Das sei ein großer Fehler. „Die Digitale Transformation ist kein Strategiespiel mehr, sondern ein knallhartes Execution-Spiel“, warnte Clever.

Es gilt die Nische zu finden

Unternehmen müssten jetzt so agil wie möglich werden, viel mehr experimentieren und bei ihrer Datensammlung und -analyse nicht nur die Vergangenheit, sondern auch künftige Szenarien berücksichtigen, sonst seien sie weg vom Fenster. Einfach zu machen, was die anderen machen, reiche schon längst nicht mehr aus.

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